Formulierung der

Fragestellung des Bürgerentscheids

Meinung von Joachim Binder

Die Fragestellung zeigt die ganze Problematik der Planung der Citybahn: Es wird suggeriert, dass die geplante Citybahn die einzige Möglichkeit sei, um weitere Verkehrsbeschränkungen (Drohung an die Autofahrer) zu vermeiden und die Umweltbelastung zu verringern.

Obwohl für die Planung schon mehr als 3 Mio. Euro ausgegeben wurden, wurde keine zeitgemäße Alternative durchdacht und nur dieses eine Konzept mit 130 Jahre alter Technologie forciert.

Bürger, die gegen diese rückwärtsgewandte Planung sind, werden von den Befürwortern als „Rücksichtslose Mitbürger“ verunglimpft:

Quelle: BI Pro Citybahn Info-Flyer, letzte Seite

https://procitybahn.de/wp-content/uploads/2020/06/BIPCB_Info-Folder.pdf

„Die CityBahn bietet viele Vorteile. Warum gibt es trotzdem Gegner? Die Behauptungen und Forderungen von Gegnern sind meist subjektiver, privatwirtschaftlicher oder politischer Natur. Sie nehmen wenig Rücksicht auf das Gemeinwohl aller Mitbürger. Es sind viele Falsch-Informationen im Umlauf. Belege, Fakten oder Alternativen sind spärlich und oft verzerrt dargestellt.“

Meiner Meinung nach ist das Gegenteil der Fall: Die Falschinformationen und verzerrte Darstellungen finden durch die Planer und die Bürgerinitiativen für die Citybahn statt. Alternative Vorschläge werden gar nicht erst diskutiert, sondern von vorneherein als untauglich ablehnt und Gegner als Personen dargestellt, die kein Interesse an Umweltschutz und am Gemeinwohl haben.

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